Durch die Präsenzpflicht von 50 % an den wöchentlichen Zusammentreffen und der Verpflichtung Aufgaben innerhalb der Cluborganisation zu übernehmen, ist gewährleistet, dass nur Rotarier werden kann, wer bereit ist, einen persönlichen Beitrag zum Gedeihen des Clubs, der Freundschaft und Geselligkeit zwischen den Mitgliedern zu leisten.
Es sind aber nicht nur gesellschaftliche Gründe, die den aus wohlgeordneten und stabilen Verhältnissen stammenden Rotariern ein Mitwirken im Rotary Club attraktiv erscheinen lassen. Auch die interessanten Vorträge aus allen Bereichen der wirtschaftlichen, technischen und sozialen Tätigkeiten sowie der Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern sind Gründe dafür, dass sich die Rotarier gerne Woche für Woche treffen.
Wichtig ist aber auch die Bereitschaft, weniger privilegierten Menschen beizustehen, ihnen durch hands-on-Projekte oder finanzielle Beihilfen zu lebenswerterem Dasein und besseren Perspektiven zu verhelfen und ihnen damit die Gewissheit zu geben, dass sie bei den vom Leben begünstigteren Menschen nicht in Vergessenheit geraten.
Die Rotarier haben sich zu ethischen Grundsätzen in allen Lebenslagen verpflichtet und die positive Beantwortung der Vier-Fragen-Probe soll im Zentrum ihres Handelns stehen:
- Ist es wahr ?
- Ist es fair für alle Beteiligten ?
- Wird es Freundschaft und guten Willen fördern ?
- Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen ?
Der rotarische Gedanke trifft auf viel Zuspruch und es ist deshalb nicht verwunderlich, dass heute neun Rotary-Clubs auf Stadtzürcher Gebiet und 28 weitere Clubs auf dem Kantonsgebiet angesiedelt sind. 206 Clubs sind es in der Schweiz mit insgesamt 11'432 Mitgliedern (Stand 30.6.2006) und weltweit umfasst Rotary International 32'756 Clubs auf allen Kontinenten mit insgesamt über 1,22 Mio. Mitgliedern.